Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Nutzung der Immofix-Software (SaaS) durch gewerbliche Kunden.
Stand: Juli 2026
lib/legal.ts.§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner
Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der Software „Immofix" zwischen Enrico De la Cruz González (Einzelunternehmer (Kleinunternehmer gem. § 19 UStG)) — nachfolgend „Anbieter" — und dem Kunden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (insbesondere Hausverwaltungen und Eigentümer). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich zustimmt.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Anbieter stellt eine webbasierte Software (Software-as-a-Service) zur digitalen Schadens- und Ticketverwaltung bereit. Dazu gehören u. a. die Erfassung von Mietermeldungen per QR-Code, Benachrichtigungen, die Weiterleitung an Handwerker, Status- und Abnahme-Funktionen sowie Berichte. Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif. Der Anbieter ist berechtigt, die Software fortzuentwickeln und zu verbessern.
§ 3 Vertragsschluss, Testphase
Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung bzw. mit Buchung eines Tarifs zustande. Neukunden steht eine kostenlose Testphase von 14 Tagen zur Verfügung. Wird vor Ablauf der Testphase kein kostenpflichtiger Tarif gebucht, endet der Zugang automatisch, ohne dass Kosten entstehen.
§ 4 Preise und Zahlung
- Starter: 79 € pro Monat (bis 5 Gebäude)
- Professional: 179 € pro Monat (bis 15 Gebäude)
- Enterprise: 349 € pro Monat (unbegrenzte Gebäude)
Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet oder ausgewiesen; die genannten Preise sind Endpreise. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang vorübergehend zu sperren.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann vom Kunden jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden, etwa über das Kundenportal. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Zeitraum werden nicht anteilig erstattet. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 6 Pflichten des Kunden
- Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und ist für Aktivitäten unter seinem Account verantwortlich.
- Der Kunde nutzt die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze und holt — soweit erforderlich — die nötigen Einwilligungen bzw. Informationen gegenüber Mietern und sonstigen Betroffenen ein.
- Soweit der Kunde über die Software personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, ist er hierfür datenschutzrechtlich Verantwortlicher und schließt mit dem Anbieter den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab.
- Der Kunde stellt sicher, dass eingestellte Inhalte keine Rechte Dritter verletzen.
§ 7 Verfügbarkeit
Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit der Software bemüht, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Ausfälle durch Wartung, höhere Gewalt oder Störungen bei Drittanbietern (z. B. Hosting, Zahlungsdienstleister) liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung der von ihm verantworteten Daten mitverantwortlich.
§ 9 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung und — soweit der Anbieter Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet — nach dem zwischen den Parteien geschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
§ 10 Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist — soweit gesetzlich zulässig — der Sitz des Anbieters. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.